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Das ist der Herr Bush

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Das ist der Herr Bush Bearbeiten

25.03.2001

George Bush lachend.jpg

Das ist der Herr Bush. Sieht eigentlich ganz nett aus. Isser aber nicht. Is'n Massenmörder. Muß er auch sein. Der Herr Bush ist nämlich aus Texas, und war dort Gouverneur. Und wenn in Texas jemand umgebracht wird, hängt man den nächstbesten Neger auf. So einfach ist das. Sowas macht der Herr Bush natürlich nicht selber, dazu hat er seine Leute. Da hat er Richter und Geschworene, die den Neger verurteilen. Und Ärzte, die spritzen dem Neger dann Gift. Ganz sauber, und Bäume braucht man dann auch nicht. Die gibt's in Texas nämlich gar nicht mehr. Macht aber nichts, dafür hat Texas ja Bohrtürme.

Der Herr Bush ist jetzt Präsident von Amerika. Ob er gewählt worden ist, weiß man noch nicht, weil die Stimmen noch nicht alle gezählt worden sind. Is ihm aber auch egal. Der Herr Bush hat da nämlich auch seine Leute dafür. Im obersten Gericht. Die hat sein Vater da 'reingebracht. Und die entscheiden sowas. Deshalb ist Herr Bush Präsident, und wohnt jetzt in Washington.

Da ist ihm aber langweilig, weil man in Washington keine Neger hängen darf. Das ist aber nicht so schlimm. Da wirft der Herr Bush einfach ein paar Bomben auf den Saddam. Das hat sein Vater auch schon so gemacht, wenn ihm langweilig war. Der Herr Bush macht überhaupt alles so, wie sein Vater, nur schlechter.

Und wie's mit dem Herrn Bush weitergeht, das erfahrt ihr beim nächsten Mal.

Herr Bush und Herr bin Laden Bearbeiten

22.10.2001

George Bush Rede.jpg
Das ... God bless America ... ist der Herr Bush. Schaut ziemlich grantig aus. Isser auch, weil ihm der Herr bin Laden seinen Turm umgeworfen hat. Das war gar nicht nett, da waren nämlich noch Leute drin. Deshalb macht der Herr Bush jetzt Krieg gegen den Herr bin Laden. Und weil der Herr Bush nicht so helle ist, redet er jetzt ziemlich dummes Zeug.
New York Terror.jpg
So von "Kreuzzug" und "Krieg 'Gut gegen Böse'" und von Plakaten aus Texas, wo man die Verbrecher am liebsten gleich tot haben will. Dabei ist das doch dem Herr bin Laden sein Text. Macht aber nichts, weil der Herr Bush ja sowieso nur vorliest, was man ihm aufschreibt, und da werden halt mal die Zettel vertauscht.

Jetzt wirft der Herr Bush jedenfalls erst mal Bomben auf Afghanistan. Macht aber nichts, da ist eh schon alles kaputt, weil in Afghanistan seit 30 Jahren Krieg ist.

In Afghanistan regiert gerade die Taliban. Das heißt auf Deutsch "Schuljunge", kann aber nicht sein. Die Taliban können nämlich weder lesen noch schreiben. Ist aber auch egal, weil die sowieso alle Bücher verbrennen - außer dem Koran, und den können sie auswendig. Außerdem gibt's in Afghanistan keine Fernseher mehr, kein Radio, und auch keine Musikinstrumente. Kein Wunder, daß dem Herr Bush die Musik von der Taliban nicht gefällt.

Herr Bin Laden.jpg

Das ... Allah hu akbar ... ist der Herr bin Laden. Er hat sich schon mal vorsorglich einen Verband um den Kopf gemacht, falls ihm da 'was drauf fällt. Wär' aber nicht so schlimm, weil der Herr bin Laden eh so redet als ob ihm da schon mal 'was draufgefallen ist. Der Herr bin Laden hat so einen wilden Bart, weil's in Afghanistan auch keine Rasierapparate gibt. Man könnte sich jetzt sowieso nicht rasieren, weil der Herr Bush den Strom abgeschaltet hat.

Macht aber nichts, weil damit hat der Herr bin Laden nämlich gerechnet. Der Herr bin Laden kennt die Amis nämlich ganz gut. Schließlich haben die dem eine Menge beigebracht. Damals war das ja auch noch ok, denn damals ging das ja gegen die Russkis. Die waren nämlich damals die Bösen. Jetzt sind sie die Guten, und der Herr bin Laden ist der Böse. Ist ihm aber egal, für ihn ist der Herr Bush der Böse.

Und wer beim nächsten Krieg der Böse ist, daß erfahrt ihr ein anderes Mal.

Herr Scharon und Herr Arafat Bearbeiten

16.06.2002

Herr Sharon.jpg

Das in der Mitte ist der Herr Scharon. Sieht aus wie ein Mafioso. Isser aber nicht, is'n Bulldozer. Der Herr Scharon walzt alles platt, was ihm im Weg ist. Den Herrn Arafat, Gaza, Ramallah, den Friedensprozess und das Lager in Dschenin. Da sind nämlich Terroristen drin. Die binden sich eine Bombe um den Bauch und sprengen dann in Israel eine Disko in die Luft. Das findet der Herr Scharon gar nicht toll, auch wenn ihm die Musik in den Diskos nicht gefällt.

Herr Arafat.jpg

Das ist der Herr Arafat. Sieht aus wie ein Alt-68er mit Arabertuch. Isser aber nicht. Der Herr Arafat ist ein Terrorist. Macht aber nichts, denn der Herr Scharon ist ein Kriegsverbrecher. Der hat nämlich vor 20 Jahren tausende von Palästinensern im Libanon plattgemacht. Das tut ihm aber nicht leid, leid tut ihm nur, daß der Herr Arafat nicht dabei war. Der Herr Scharon ist nämlich überhaupt nur in den Libanon gegangen, um den Herr Arafat plattzumachen.

Sauer ist der Herr Scharon auch darüber, daß er als Nazi beschimpft wird. Dabei ist er als Jude doch Opfer der Nazis, und hat das Recht für sich gepachtet, andere als Nazi zu beschimpfen - und das macht er auch mit allen, die Israel kritisieren, wo sie doch jetzt nur bei Krieg gegen den Terror mitmachen. Dabei war der Staatsgründer von Israel ja auch mal 'n Terrorist.

Der Herr Arafat will auch Staatsgründer werden. Von Palästina. Schließlich halten die Israelis das Rest-Palästina seit 35 Jahren besetzt. Und weil er nichts besseres gelernt hat, versucht er das mit Terror. Außerdem heißt das ja "Freiheitskämpfer", wenn man für eine gerechte Sache kämpft. Und was gerecht ist, steht bei den Israelis in der Thora, und bei den Palästinensern im Koran. Da steht dann auch drin, daß sie sich gegenseitig die Köpfe einschlagen sollen, weil sie das schon immer so gemacht haben.

Ja, dann ist ja alles in Ordnung. Was für ein Blödsinn sonst noch geschrieben wird, das erfahrt ihr beim nächsten Mal.

Das Internet und die Verschwörungstheorien Bearbeiten

21.12.2002

X-files Mulder und Scully.jpg

Das sind Scully und Mulder. Schaun irgendwie geheimnisvoll aus. Sind sie auch. Mulder und Scully sind nämlich hinter allen möglichen Verschwörungen her. Und da sind sie nicht allein. Während Mulder und Scully ihre Verschwörungstheorien im Fernsehen zeigen, schreiben andere Leute Internetseiten voll. Müssen sie auch, weil's in Amerika keine Pressefreiheit mehr gibt, sondern nur noch AOL und Walt Disney. Macht aber nichts, weil den Blödsinn, der im Internet steht, glaubt auch niemand.

So soll gar nicht der Herr Bin Laden dem Herrn Bush seinen Turm umgeworfen haben. Die Araber meinen, es sei die jüdische Weltverschwörung. Würde aber keinen Sinn machen, weil der Turm selbst war ja auch von der jüdischen Weltverschwörung. Ist aber auch egal, weil die jüdische Weltverschwörung ja zu den Illuminaten gehört, und bei denen blickt sowieso keiner durch.

Andere meinen, Pakistan oder Saudi Arabien stecken dahinter, weil die den Terroristen Geld gegeben haben. Oder zumindest die Geheimdienste waren's, weil die ja eh zu den üblichen Verdächtigen dazugehören. Sowieso waren nicht die Terroristen Schläfer, sondern die beim Geheimdienst.

Bei dem, was die Geheimdienste so machen, reimt sich ja sowieso nichts zusammen. Erst wollen sie überhaupt nichts gewußt haben. Dann wollen sie zwar 'was gewußt haben, haben aber nicht gewußt, daß sie 'was gewußt haben. Is aber auch egal, wahrscheinlich haben sie geglaubt, das seien alles so blöde Verschwörungstheorien aus dem Internet. Macht aber nichts. Dazu gibt's jetzt die Heimatsicherheit. Das ist sowas wie die Stasi, nur viel größer und für Amerika. Die horcht jetzt jeden ab, und weiß alles. Macht aber nichts, weil sie auch nicht weiß, was sie alles weiß.

In Wahrheit war's natürlich der Herr Bush selber. Sonst hätten die Leute ja mitgekriegt, daß er gar nicht gewählt worden ist. So haben sie stattdessen Fähnchen geschwenkt, und sind mit Hurra in den Krieg gezogen. Der Herr Bush hat dann alle Freunde seines Vaters bedienen können: Die Rüstungsindustrie, die Geheimdienste und die Ölbarone. Muß er auch, weil die ihm ja den Wahlkampf bezahlt haben.

Die Leute vom Bush behaupten, daß der Saddam dahinter steckt, auch wenn das jetzt wirklich weit hergeholt ist. Den mögen sie nämlich nicht. Und was ihnen da als Ausrede einfällt, um gegen ihn Krieg zu machen, erfahrt ihr beim nächsten Mal.

Der Saddam und die Massenvernichtungswaffen Bearbeiten

16.02.2003

Herr Saddam.jpg

Das ist der Saddam. Schaut aus wie ein durchgeknallter Sonntagsjäger. Isser aber nicht. Is ein blutrünstiger Diktator. Muß er auch sein, weil's in der Gegend nur blutrünstige Diktatoren gibt. Da gibt's die Mullahs im Iran. Die schicken Kinder in den Krieg, und verstecken ihre Frauen unter Tischdecken. Dann gibt's die Scheichs in Saudi Arabien. Die verkaufen Öl an die Amis ... und finanzieren von dem Geld Terroristen. Und ihre Frauen verstecken sie auch. Und die anderen Herrscher in der Gegend sind auch nicht ganz koscher.

Der Saddam ist schon lang ein Schurke. Macht aber nichts, weil zuerst war er ja unser Schurke. Da hat er für uns gegen die Mullahs Krieg geführt, mit seinen Kindern. Hat aber nicht gereicht, da hat ihm der Herr Rumsfeld noch Giftgas geliefert. Das hat der Saddam dann gegen seine eigenen Leute eingesetzt. Macht aber nichts, dafür hat ihm der Herr Rumsfeld noch Biowaffen geschenkt. Das hat sich der Herr Rumsfeld alles gemerkt, weil man ja immer was brauchen kann, was man einem Schurken anhängen kann.

Irgendwann war der Saddam dann pleite, obwohl er den Krieg nicht gewonnen hat. Das wollte er dann alles mit Öl bezahlen. Ging aber nicht. Der Ölpreis war nämlich im Keller. Dorthin haben ihn die Kuwaitis gebracht. Deshalb war der Saddam sauer, und hat einfach Kuwait besetzt. Das hat dem Herr Bush seinem Vater nicht gefallen, deshalb hat der den Saddam da wieder 'rausgeworfen. Dem Herr Bush sein Vater mag nämlich keine Verlierer.

Dem Herr Bush sein Vater ist dann aber abgewählt worden, bevor er mit dem Krieg gegen den Saddam richtig fertig geworden ist. Stattdessen ist dann der Herr Clinton Präsident gewesen. Der hat nicht richtig gegen den Saddam kämpfen wollen, wenn ihm langweilig war. Macht aber nichts, dafür hat er sich lieber von der Monica den Schwanz lutschen lassen.

Jetzt ist der Herr Bush Präsident, und weil ihm wieder langweilig ist, will er endlich den Saddam loswerden. Der Herr Bush hat nämlich keine Praktikantin.

Leider kann der Herr Bush nicht einfach sagen, daß ihm der Saddam einen Turm umgeworfen hat. Macht aber nichts, weil der Herr Bush dann einfach sagt, man soll sich einfach vorstellen, der Saddam würde einen Turm umwerfen wollen. Das ist dann noch viel schlimmer, weil der Saddam Massenvernichtungswaffen hat. Der Herr Bush muß das wissen, denn die hat der Saddam ja von seinen Leuten gekriegt.

Der Herr Bush sagt, Demokratien horten keine Massenvernichtungswaffen. Er sagt auch, Demokratien greifen keine anderen Staaten an. Dabei hat er selbst die meisten Massenvernichtungswaffen, und will den Irak angreifen. Macht aber nichts, weil dem Herr Bush sein Staat ja auch keine Demokratie ist. Sonst wär der Herr Bush ja dort nicht Präsident.

Der Saddam sagt aber, daß er gar keine Massenvernichtungswaffen mehr hat. Die haben ihm die Waffeninspektoren alle schon weggenommen. Und überhaupt darf er sie ja auch nicht mehr auf die eigenen Leute werfen wenn ihm langweilig ist, da macht das ja gar keinen Spaß. Der Saddam hat nämlich auch keine Praktikantin. Aber weil der Saddam ein Schurke ist, weiß der Herr Bush, daß er lügt. Deshalb sagt der Herr Bush, daß er jetzt nicht mehr länger warten will.

Wann dem Herr Bush der Geduldsfaden mit dem Saddam reißt und die beiden sich mit Sand und Förmchen bewerfen, und wer der Herr Rumsfeld ist, das erfahrt ihr ein anderes Mal.

Das ist die Frau Merkel Bearbeiten

23.02.2003

Frau Merkel.jpg

Das ist die Frau Merkel. Sieht ziemlich beschissen aus. Muss sie auch sein. Die Frau Merkel kriecht nämlich gern anderen in den Arsch. Zuerst war das der Herr Honecker, damals noch in der DDR. Da hat die Frau Merkel alles gemacht, was der Karriere genützt hat. Die Frau Merkel hat sogar Blockflöte gespielt. Macht aber nichts, weil nach der Wende war sie dann plötzlich immer schon Widerstandskämpferin, und ist mitsamt ihrer Blockflöte dem Herr Kohl in den Arsch gekrochen.

Der Herr Kohl fand das richtig toll und hat die Frau Merkel sogar zur Generalsekretärin der CDU gemacht. Dann ist der Herr Kohl aber abgewählt worden, und der Herr Schröder ist Kanzler geworden. Ist aber nicht so schlimm, weil kurz später ist herausgekommen, dass der Herr Kohl seine Partei über schwarze Kassen finanziert hat. Das sind Kassen, über die niemand was weiß, außer der Herr Kohl selber. Da hätte er dann eh gehen müssen, und der Frau Merkel konnte er auch nicht mehr helfen.

Macht aber nichts, die Frau Merkel hat das gleich kapiert, und den Herr Kohl abgesägt. Sie ist dann selber Chef der CDU geworden. Da hat sie sich dann einen neuen Arsch gesucht, nämlich den vom Herr Stoiber. Der wollte auch Kanzler werden. Hat aber nicht geklappt, weil der Herr Schröder die neuen Länder geflutet hat, und der Herr Bush unbedingt Krieg gegen den Saddam machen wollte. Da macht der Herr Schröder nicht mit, und das gefällt den Leuten.

Der Herr Stoiber hat dann auch versucht, gegen den Krieg zu sein, hat ihm aber keiner geglaubt. Der Herr Stoiber wollte sogar dem Herr Bush die Überflugsrechte nehmen. Macht aber nichts, weil der Herr Stoiber ja gar nicht Kanzler geworden ist. Deshalb hat er sich auch kein Glas Champagner aufgemacht. Und die Frau Merkel sucht wieder einen neuen Arsch, nämlich den vom Herr Bush.

Muss sie auch, weil die CDU nämlich pleite ist. Das kommt davon, weil nicht nur der Herr Kohl, sondern auch der Herr Koch schwarze Kassen hatte. Deshalb fehlen der CDU jetzt 21 Millionen Euro. Das ist ganz schön viel Holz. Und weil die Frau Merkel das nicht hat, ist sie ganz nett zum Herr Bush. Vielleicht gibt er ihr dann Geld. Sonst gibt der Herr Bush auch denen ganz viel Geld, die bei seinem Krieg mitmachen. Die Türkei kriegt sogar 20 Milliarden. Das ist viel mehr, als die CDU bräuchte. Und dabei weiß die Türkei noch gar nicht, ob sie wirklich mitmachen will.

Ob die Frau Merkel damit durchkommt, in welchen Arsch sie als nächstes kriecht, und was aus dem Herr Koch wird, das erfahrt ihr ein anderes Mal.

Anmerkung: Die Frau Merkel war in der DDR bis 1984 FDJ-Sekretärin für Agitation und Propaganda, in der Wendezeit beim Demokratischen Aufbruch, einer von der Stasi gelenkten "Oppositionspartei", die später in die Blockflötenpartei Ost-CDU aufging. Sie selbst sagt zu ihrer DDR-Vergangenheit: "Ich war keine Heldin. Ich habe mich angepaßt."

Das ist der Herr Rumsfeld Bearbeiten

02.03.2003

Herr Rumsfeld.jpg

Das ist der Herr Rumsfeld. Sieht aus wie ein alter Haudegen. Isser aber nicht. Ist ein Grüner. Der Herr Rumsfeld will nämlich die NATO auflösen und die Ami-Truppen aus Deutschland rauswerfen. Könnte man meinen. Is aber irgendwie anders. Deshalb von vorn.

Das ist der Herr Rumsfeld. Sieht ziemlich humorlos aus. Isser aber nicht. Isn Witzbold. Der Herr Rumsfeld vergleicht Deutschland mit Kuba und Libyen. Er sagt, wenn man im Loch sitzt, soll man aufhören zu graben. Und weil Deutschland und Frankreich nicht mitmachen wollen beim Krieg gegen den Saddam, ist für ihn das "alte Europa" ein Problem. Das lässt sich nämlich nicht so einfach kaufen wie das "neue Europa".

Leider versteht keiner die Witze vom Herr Rumsfeld. Macht aber nichts, weil ja nicht der Herr Rumsfeld schuld ist, wenn alle auf Amerika sauer sind. Der Herr Rumsfeld ist ja auch kein Diplomat. So'n Diplomat sagt immer alles so, wie es die anderen hören wollen. Das ist ein Job für Weicheier und Neger. Deshalb macht das beim Herr Bush auch der Herr Powell. Der muss dann immer erklären, dass der Herr Rumsfeld das nicht so bös gemeint hat. Ist aber auch egal, weil dem Herr Rumsfeld dann schon wieder ein neuer Spruch eingefallen ist.

Der Herr Rumsfeld ist beim Herr Bush für den Krieg zuständig. Damit kennt er sich aus. Er kennt sich auch mit Massenvernichtungswaffen aus, weil er die schon im Koreakrieg eingesetzt hat, und an den Saddam geliefert hat. Macht aber nichts, weil die Guten dürfen solche Waffen verwenden. Damals war auch das "alte Europa" noch kein Problem, weil das ganz feste mitgemacht hat. Nur heute verkauft keiner mehr dem Saddam Waffen.

Deshalb will er auch jetzt unbedingt den Saddam loswerden. Der hat nämlich kaum mehr Massenvernichtungswaffen, und darum kann man an Saudi Arabien keine Waffen mehr verkaufen. Weil die sich nicht mehr vorm Saddam fürchten.

Macht aber nichts, weil wenn die Amis im Irak sind, kann der Herr Rumsfeld seine Massenvernichtungswaffen gleich mitbringen. Dann fürchten sich die Saudis wieder, und kaufen viele Waffen. Der Herr Bush will ja schließlich Demokratie nach Arabien bringen. Was er damit meint, weiß er wohl selber nicht so genau. Sonst würde er ja nicht der Türkei erlauben, die Kurdengebiete im Irak zu besetzen. Dort hat der Saddam nämlich gar nichts zu sagen, sondern ein gewähltes Parlament. Macht aber nichts, weil die im Parlament nicht miteinander reden.

Ob der Herr Rumsfeld noch dazu kommt, seinen Krieg zu machen, und was ihm sonst noch für Sprüche einfallen, das erfahrt ihr ein anderes Mal.

Das ist der Herr Schröder Bearbeiten

09.03.2003

Herr Schröder.jpg

Das ist der Herr Schröder. Schaut fest entschlossen aus. Isser aber nicht. Is'n Opportunist. Das ist einer, der immer nur macht, was die anderen wollen. Muss er auch sein, weil er nicht weiß, was er selber will. Außer natürlich Kanzler werden. Isser aber schon. Deshalb macht der Herr Schröder dann eine Kommission nach der anderen, die sich einigen sollen, was für Reformen gemacht werden. So 'ne Reform ist ganz einfach: Da nimmt man den armen Leuten 'was weg, und gibt's den Reichen. Und 'ne Kommission ist wie'n Stammtisch: Da hocken lauter kluge Leute zusammen und reden viel dummes Zeug.

Da kommt natürlich nichts raus. Nur lauter Wenns und Abers, und viel Sowohl Als Auch. Macht aber nichts, weil die Reförmchen dann am Bundesrat scheitern. Da sitzen nämlich der Herr Koch und der Herr Stoiber, und die sind grundsätzlich dagegen, was der Herr Schröder machen will. Die wollen nämlich auch Kanzler werden. Und wenn dann mal doch 'was durch den Bundesrat geht, macht der Herr Koch ein ganz großes Theater und geht vor Gericht.

Deshalb geht in Deutschland nichts voran. Is aber auch egal, weil genau das wollen die Leute ja. Sonst würden sie ja nicht den Herr Schröder nach Berlin wählen, den Herr Koch nach Hessen, und den Herr Wulff nach Niedersachsen.

Das haben die Leute schon beim Herr Kohl so gemacht. Der war ja erst ok, weil er überhaupt nichts gemacht hat. Dann hat er aber mit der Wiedervereinigung angefangen. Die war ganz schön teuer. Dann war kein Geld mehr da, und der Herr Kohl musste sparen. Schließlich wollte er sogar die Renten kürzen. Da haben die Leute dann einfach den Herr Lafontaine in den Bundesrat gewählt, damit nichts passiert. Hat aber nicht gereicht. Dann haben sie den Herr Kohl abgewählt. Der Herr Schröder hat dann einfach die Reförmchen vom Herr Kohl wieder zurückgenommen. Weil das aber nicht die Probleme löst, will der Herr Schröder jetzt auch die Rente kürzen. Deshalb sind die Leute jetzt sauer, und wählen wieder die Partei vom Herr Kohl. Dabei will die noch mehr kürzen.

Das einzige, wo der Herr Schröder genau weiß, was er will, ist beim Krieg im Irak. Da will er nicht mitmachen. Dabei ist der Herr Schröder gar kein Pazifist. Beim Krieg gegen den Herr Milosewitsch hat er ja auch mitgemacht. Ist aber auch egal, weil da hat er bloß eine Viertelstunde zum Überlegen Zeit gehabt, und der Herr Scharping durfte dann dem Herr Clinton seine Lügenmärchen vorlesen.

Dem haben sie damals nämlich gerade die Monica weggenommen. Da war ihm dann so langweilig, dass er Bomben geworfen hat. Das mit dem Kosovo hat er so im Kino gesehen. Da war's zwar Albanien. Macht aber nichts, weil sich die Amis in Erdkunde nicht so auskennen.

Der Herr Schröder macht beim Krieg natürlich auch wieder viel Sowohl Als Auch. Er ist zwar dagegen, lässt die Amis aber trotzdem über Deutschland fliegen. Ist aber auch egal, weil wenn er's verbieten würde, würden die's ja trotzdem machen. So wie über Österreich. Da dürfen sie zwar nicht, fliegen aber einfach trotzdem drüber. Außerdem ist der Herr Bush sowieso schon sauer auf den Herr Schröder, weil der ihn im Sicherheitsrat isoliert hat.

Der Herr Schröder ist nämlich nicht der einzige, der nicht mitmachen will. Der Herr Chirac aus Frankreich, der Herr Putin aus Rußland und der Herr Hu aus China wollen nämlich auch nicht mitmachen. Wenn sich der Herr Schröder traut, dagegen zu sein, dann trauen sie sich auch. Deshalb kocht der Herr Bush jetzt vor Wut, und lässt sogar die Pommes umbenennen. Von "französische Fritten" auf "Freiheitsfritten". Dabei ist die Freiheitsstatue auch aus Frankreich.

Was der Sicherheitsrat ist, und ob der Herr Schröder noch mal ein kleines Reförmchen machen kann, oder ob sich die armen Leute doch nichts mehr wegnehmen lassen, erfahrt ihr ein anderes Mal.

Der Kofi und der Sicherheitsrat Bearbeiten

16.03.2003

Herr Annan.jpg

Das ist der Kofi. Schaut eigentlich ganz nett aus. Isser auch, ist der höchste Diplomat der Welt. Der Kofi hat dafür sogar den Friedensnobelpreis gekriegt. Den kriegen nur ganz nette Leute, wie der Herr Brandt und der Herr Carter. Und der Herr Arafat, aber das war ein Versehen.

Ob's Krieg gibt, wird eigentlich im Sicherheitsrat entschieden. Da hocken dann lauter alte Männer und labern 'rum. Das dauert. Und solange die labern, passiert nichts. Irgendwann sind sie sich dann einig, und haben ein ganz kompliziertes Papier geschrieben, mit noch mehr Wenns und Abers und Sowohl Als Auch als dem Herr Schröder seine Kommissionen. Das versteht dann keiner, und jeder meint, er hat, was er will. Dann gibt's Frieden.

Das passt dem Herr Bush nicht. Langes Gelaber kann der Herr Bush nämlich nicht ausstehen. Der Herr Bush holt lieber gleich die Gewehre und sattelt die Pferde. Weil der Kofi den Herr Bush nicht einfach so Krieg machen lässt, ist der Herr Bush sauer. Er sagt dann, der Sicherheitsrat ist "irrelevant".

Das hat ihm die Frau Rice gesagt. Die hat ihm gesagt, der Sicherheitsrat ist wie der Völkerbund. Der war nämlich auch nur 'ne Schwatzbude, und hat nichts hingekriegt. Deshalb ist der Völkerbund auch gegen den Hitler gescheitert. Is aber auch egal, weil das nämlich dem Hitler sein Text ist. Der ist nämlich damals aus dem Völkerbund ausgetreten, weil er unbedingt Krieg machen wollte, und sich nicht nur Gelaber anhören wollte.

Der Herr Bush sagt jetzt, dass der Sicherheitsrat auch versagt hat. Deshalb gibt's jetzt keinen Frieden, sondern Krieg. Is aber auch egal, weil den gäb's auch, wenn der Sicherheitsrat zu allem Ja und Amen gesagt hätte. Dann wär' der Herr Bush aber kein Kriegsverbrecher. Macht aber nichts, weil sich der Herr Bush sowieso nicht zur Verantwortung ziehen lässt. Auf den internationalen Gerichtshof in Den Haag will er sogar Bomben werfen, wenn der nicht spurt.

Wie der Herr Bush Krieg macht, und was ihm die Frau Rice sonst noch erzählt, erfahrt ihr beim nächsten Mal.

Der Irak als Computerspiel Bearbeiten

06.04.2003

Spiel Irak 1.jpg

Das ist der Irak. Sieht aus wie ein Computerspiel. Kann man sich Waffen aussuchen, Missionen wählen, kriegt den Einsatz erklärt, und ist dann voll interaktiv dabei, mit Wumms und Krabumm. Da gibt's Explosionen, Brände, Irak-Spiel da spritzt Blut. Sieht nur alles etwas pixelig aus, aber die Effekte sind toll. Wie bei Counterstrike. Kennt ihr ja.

Spiel Irak 2.jpg

Isser aber nicht. Ist ein richtiges Land mit echten Leuten drin. Da gibt's Berge im Norden, Sand im Westen, Wasser im Süd-Osten und Öl untendrunter. In den Bergen im Norden leben die Kurden, in der Mitte leben Araber, und im Süden Schiiten. Macht aber nichts, war schon immer so. Nur früher hießen die im Norden Hethiter, die im Süden Perser, und die in der Mitte Assyrer. Und das ganze Land Mesopotamien. Das ist schon ganz lang her.

Damals haben die in Mesopotamien die Schrift erfunden, die Uhrzeit, die Gesetze, den Staat, den Krieg und den Imperialismus. Das ist, wenn man anderen Leuten einfach alles kaputtmacht und sie auch noch dafür bezahlen lässt. Man kann halt nicht immer nur gute Ideen haben. Den Blitzkrieg hat der Herr Rumsfeld neu erfunden. Da muss man nur ganz viele Bomben auf die Leute werfen, ganz schnell mit Panzern herrollen, aus allen Rohren ballern, und den Leuten erklären, dass man in Frieden kommt, und sie nur befreien will. Tod oder lebendig. Dann freuen die sich alle, werfen ihre Waffen weg und wedeln mit amerikanischen Fahnen. Meint der Herr Rumsfeld. Hat ja beim Hitler auch geklappt.

Is aber nicht so einfach. Da ist erst mal der Saddam. Der muss vorher weg, weil sonst bringen dem seine Leute alle um, die sich freuen. Ob der Saddam noch lebt, weiß man nicht, weil der so viele Doppelgänger hat. Die einen meinen 40, die anderen 5 Millionen, weil die im Irak eh alle den gleichen Schnurrbart haben. Ist aber auch egal, weil den Herr bin Laden haben sie auch noch nicht gekriegt. Und der hat nicht so viele Doppelgänger.

Und dann ist da noch der Herr Bush. Der ist ja der Wiedergänger von seinem Vater. Die Iraker würden sich gern von wer weiß wem befreien lassen, aber nicht vom Herr Bush. Dem seinen Vater mögen sie nämlich nicht. Der hat auch mal ganz viele Bomben auf sie geworfen, und sie dann doch nicht befreit, sondern 12 Jahre lang hungern lassen. Weil der Herr Powell nicht wollte. Der war damals nämlich nicht Diplomat, sondern für den Krieg zuständig, und hat den Schwanz eingekniffen.

Außerdem will der Herr Bush den Irak nur verteilen. Das Öl an die einen Kumpels und den Wiederaufbau an die anderen. Deshalb ist es auch egal, was der Krieg kostet, zahlt ja eh der Steuerzahler. Hauptsache, die Gewinne werden von seinen Kumpels eingesackt. Was dann vom Rest übrig bleibt, können die Iraker behalten. Also die Berge, den Sand und das Wasser. Und damit ihm da der Kofi oder der Herr Schröder nicht dreinreden, will der Herr Bush das alles ganz alleine bestimmen.

Ob das mit dem Blitzkrieg noch klappt und wann der Herr Bush seinen Endsieg feiern kann, wie ihm's die Vorsehung gesagt hat, das erfahrt ihr ein anderes Mal.

Der Joe befreit den Irak Bearbeiten

05.05.2003

Joe.jpg

Das ist der Joe. Sieht aus wie ein Muskelprotz ohne Hirn. Isser auch, ist nämlich bei der Army. Eigentlich wollte der Joe ja in die hunderterste Kavallerie. Da kriegt man 'ne hübsche Uniform, kann man Pferde reiten, hübsche Apachen-Squaws vergewaltigen und dreckige Indianerkinder umbringen, damit die Indianer merken, dass man es ernst meint. Gibt's aber nicht mehr. Macht aber nichts, gibt's ja neue Einsatzgebiete.

Zum Beispiel in Vietnam. Da kann man Hubschrauber fliegen, hübsche Vietnamesinnen vergewaltigen und dreckige Kinder umbringen, damit der Vietcong merkt, dass man es ernst meint. Gibt's auch nicht mehr.

Ist aber auch egal. Deshalb ist der Joe jetzt in der hundertersten Luftlandedivision im Irak. Da geht's auch richtig ab. Deshalb wirft sich der Joe erst mal ein paar Ecstasy-Pillen ein, und schießt dann auf alles, was sich bewegt.

Am liebsten schießt der Joe Journalisten tot. Natürlich nicht die in seiner Einheit, sondern nur die, die die Lügen vom Irak seinem Informationsminister verbreiten. Obwohl der total witzig ist, und immer so lustige Sachen sagt wie "Die Amis werden in der Hölle schmoren" und "Wir werden sie vernichten - sie werden am Stadtrand von Bagdad Selbstmord begehen". Oder dass die Bomben von den Amis zwar viel Krach machen und ganz große Pilze, aber nichts kaputt geht.

Die das dann verbreiten hocken bei Al Jazeera oder im Hotel Palestine und zeigen, wo die Bomben wirklich hingefallen sind. Zum Beispiel in ein Kinderzimmer. Könnt' ja sein, dass der Saddam da unter'm Bett versteckt ist. Oder auf einen Krankenwagen, der eine werdende Mutter zum Krankenhaus bringt. Könnte ja der Saddam damit herumfahren. Oder auf Familienkutschen an der Straßensperre. Könnte ja ein Selbstmordbomber drin sitzen. Oder auf Cafes. Da hocken alte Männer und trinken arabischen Kaffee. Der ist eine Gefahr für die Army, weil der viel zu stark ist.

Wenn sonst nichts da ist, wo man drauf schießen kann, dann schießt der Joe auch schon mal auf ein paar britische Soldaten. Die sind nämlich voll schwul, und haben statt Stahlhelmen Mützen mit bunten Bommeln auf. Damit man sie von den Amis unterscheiden kann. Und auf Zivilisten schießen die auch nicht.

Ist aber auch egal, weil der Krieg jetzt schon vorbei ist und die Iraker befreit sind. Da sieht man dann auch ein paar jubelnde Iraker, wenn eine Saddam-Statue umgeworfen wird, oder Plünderer mit ihren Karren Krankenhäuser leerräumen.

Die Freiheit vom Herr Bush ist nämlich ganz einfach: Jeder nimmt sich, was er schleppen kann. Der Herr Bush nimmt sich das Öl, und die Iraker klauen sich ihr eigenes Kulturerbe aus dem Nationalmuseum. Ist aber auch egal, weil das, was sie da klauen, kaufen ihnen dann die Amis ab.

Macht aber nichts. Die Mehrheit im Irak sind eh Schiiten, und die wollen jetzt auch ihre eigene Freiheit. Die sind nämlich ganz religiös. Früher gab's dann immer vom Saddam eins auf die Hucke, wenn sie ihre Feste gefeiert haben. Jetzt geben sie sich selbst eins auf die Hucke, das heißt dann "Geißeln". Und statt Saddam Hussein feiern sie jetzt Imam Hussein. Das war ein Mullah. Und die Mullahs mögen keine Amis.

Weil der Herr Bush keine Mullahs mag, mag er die Schiiten nicht. Die sind nämlich vom Iran ferngelenkt. Und der ist ja auch auf der Achse des Bösen. Deshalb droht der Herr Bush schon mal dem Iran mit Krieg. Und Syrien. Weil der Herr Bush noch keine Massenvernichtungswaffen im Irak gefunden hat, meint er, die seien jetzt alle in Syrien versteckt. Ist aber auch egal, weil Syrien ja sowieso Terror unterstützt, nämlich die Hisbollah. Da wird dem Herr Bush schon ein Grund einfallen, noch 'nen Krieg zu machen. Wo das mit dem Irak ja so toll geklappt hat.

Wie's mit dem Irak weitergeht, und gegen wen der Herr Bush als nächstes Krieg macht, erfahrt ihr ein anderes Mal.

Die Krauts und die Amis Bearbeiten

08.06.2003

Herr Huber.jpg

Das ist der Herr Huber. Sieht aus wie ein Biertrinker. Isser auch. Außerdem isst der Herr Huber gerne Schweiners mit Knödel und Sauerkraut. Deshalb nennen ihn die Amis auch "Kraut". Und weil die Amis Deutschland alle nur vom Oktoberfest kennen, nennen sie alle Deutschen "Krauts". So einfach geht das.

Wenn die Amis nicht wären, würden wir alle noch Pickelhauben aufhaben, Marschmusik hören und Kraut essen. Und für den Kaiser in den Krieg ziehen. Oder wir hätten Naziuniformen an, würden Marschmusik hören und Steckrüben essen, weil beim Hitler seinem Krieg sogar das Kraut ausgegangen ist. Is aber nicht mehr so. Schließlich haben uns die Amis befreit, und zwar gleich zweimal. Deshalb haben wir jetzt alle Baseballmützen auf, hören Brittney Spears und essen bei McDonalds. Ok, bis auf die, die zum Oktoberfest gehen, damit die Amis weiter ihre Krauts sehen, und Blasmusik hören können.

Dabei haben viele Amis selber Vorfahren hier. Der Herr Rumsfeld zum Beispiel. Oder der Herr Fleischer, der Herr Perle und der Herr Wolfowitz. Der Herr Bush wahrscheinlich auch, sonst würde es ja keinen Sinn machen, dass sein Großvater dem Hitler ganz viel Geld gegeben hat. Aus Amerika. Macht aber nichts, ist nämlich schon ganz lange her.

Weil der Herr Bush und seine Leute eigentlich Krauts sind, versteht man auch, warum sie so gerne in den Krieg ziehen. Auch wenn sie keinen Grund haben. Ist aber auch egal. Notfalls erfinden sie halt einen, wie den mit den Massenvernichtungswaffen vom Saddam. Den lügen sie dann dem Kongress vor, dass sich die Balken biegen. Sagt der Herr Wolfowitz. Und der muss es wissen, der hat sich das nämlich ausgedacht.

Der Herr Wolfowitz sagt, dass es eigentlich nur um einen neuen Truppenstützpunkt ging. Nicht um das Öl, nicht um die Iraker und ihre Freiheit, und schon gar nicht um die Massenvernichtungswaffen vom Saddam. Die haben sie immer noch nicht gefunden, obwohl sie inzwischen nicht mehr wissen, wo sie noch suchen sollen. Macht aber nichts, interessiert in Amerika eh keine Sau. Und bei uns auch niemand, weil jetzt Urlaub ist.

Weil die Krauts gelernt haben, dass man nicht die ganze Welt mit Krieg überziehen darf, gehen sie stattdessen einfach in Urlaub. Macht aber nichts, weil der Unterschied nicht so gross ist. Da gröhlen sie dann besoffen herum, und besetzen ganze Strände mit ihren Handtüchern. Ist aber auch egal, weil das die Engländer, Australier und Amis auch so machen, blos stehen die nicht so früh auf. Am liebsten hätten es deshalb die Einwohner, wenn die Krauts und das andere Gesocks daheim bleiben, und einfach nur das Geld schicken. So wie das der Herr Schröder jetzt macht. Der bleibt einfach in Hannover, und zahlt trotzdem das Hotel in der Toskana.

Was sich der Herr Wolfowitz beim nächsten Krieg alles für Lügen ausdenkt, was für Blödsinn der Herr Schröder sonst noch macht, und wer von den Amis auch noch einen Opa in Deutschland hat, das erfahrt ihr ein anderes Mal.

Der Herr Daschle und die Opposition Bearbeiten

27.06.2003

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Das ist der Herr Daschle. Sieht eigentlich ganz entschlossen aus. Isser aber nicht, ist ein Weichei und eine Heulsuse. Sagt der Herr Bush. Der Herr Daschle ist nämlich Oppositionsführer in Amerika.

So'n Oppositionsführer hat eigentlich eine ganz einfache Aufgabe: Er muss nur zu allem nein sagen, was die Regierung macht. Ganz laut und fies, damit auch jeder merkt, was für 'nen Scheiss die Regierung den ganzen Tag lang macht. So wie die Frau Merkel. Macht der Herr Daschle aber nicht. Der sagt zu allem Ja und Amen. Zum Krieg, zu den Steuersenkungen für die Reichen und zu den Anti-Terror-Gesetzen, die den Amis die Bürgerrechte wegnehmen. Und dass ihn der Herr Bush mit den Massenvernichtungswaffen vom Saddam angelogen hat, ist ihm auch egal.

Wenn der Herr Daschle ein richtiger Oppositionsführer wäre, wie der Herr Gingrich vor ihm, hätte er schon längst ein "Impeachment" angefangen. Das ist ganz einfach: Den Präsidenten bei einer Lüge erwischen, mit ganz viel Schmutz bewerfen, und dann 'rauswerfen. Hat beim Herr Nixon mal geklappt. Beim Herr Clinton aber nicht, weil der nicht richtig gelogen hat. Der hat nämlich auch keinen richtigen Sex mit der Monica gehabt. Der hat überhaupt alles nur halb gemacht, selbst das Kiffen.

Well der Herr Daschle kein Clinton sein will, macht er nichts halb. Stattdessen macht er lieber gar nichts. Das eckt nicht an, und keiner nimmt ihm 'was übel. Allerdings wählt ihn dann auch keiner. Wahrscheinlich sieht der Herr Daschle lieber fern als auf die Straßen. Ist nämlich ganz einfach: Wenn in New York eine halbe Million Leute auf die Straße gehen, weil sie gegen den Krieg sind, dann sind das im Fernsehen nur ein paar Spinner. Und wenn woanders auf der Welt noch mehr Millionen gegen den Krieg auf die Straße gehen, dann ist das überhaupt keine Meldung wert. Außer vielleicht in der New York Times. Is aber auch egal, die wird nämlich nur von den paar Spinnern gelesen, die dann auf die Straße gehen.

Ob der Herr Daschle und seine Partei überhaupt noch den Mund aufkriegen, oder ob der Herr Bush ihnen den gleich stopft, das erfahrt ihr demnächst, wenn wieder Wahl ist in Amerika.

Der Terminator wird Gouverneur Bearbeiten

24.11.2003

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Das ist der Arnie. Sieht aus wie ein durchgeknallert Killerroboter. Isser aber nicht. Ist der neue Gouverneur von Kalifornien. Dabei sieht's in Kalifornien eh so aus, als ob der Terminator da schon da war. Versteht ihr nicht? Ist ganz einfach. Erklär' ich euch.

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Das ist Kalifornien. Sieht eigentlich ganz reich aus. Isses aber nicht, is total abgebrannt. Daran, sagen die Republikaner, sind die Demokraten schuld. Von denen ist nämlich der alten Gouverneur. Macht aber nichts, weil die Demokraten sagen, da ist der Herr Bush dran schuld, weil er so teure Kriege macht ohne Grund. Da sind die Republikaner dann sauer, und wollen, dass der Gouverneur geht. Das geht in Kalifornien ganz einfach: Einfach eine Volksabstimmung machen. Das heißt dann "Recall". Da reicht's dann auch, wenn nur ein Drittel der Wähler für den neuen Gouverneur sind, obwohl knapp die Hälfte eigentlich gern den alten behalten möchte.

Und weil der Arnie mitmacht, ist das jetzt natürlich ein "Total Recall". Is aber auch egal, weil das wär's sowieso. Schließlich wollte sogar ein Pornostar Gouverneur werden. Das ist eigentlich eine ganz gute Idee, weil sonst kaum ein Politiker freiwillig die Hosen 'runterläßt. Dabei machen die für Geld sonst alles.

Wenn der Arnie nicht gewonnen hätte, hätte er einfach gesagt "I'll be back". So sagt er "Hasta la vista, baby". Außerdem will er ja die Todesstrafe abschaffen, hat er ja auch versprochen: "I promise not to kill anyone". Glaubt ihm aber keiner, weil er da ja eine große Wumme in der Hand gehabt hat. Heute hat der Arnie nur noch einen großen Besen in der Hand, weil er zusammenkehren will.

Deshalb lacht jetzt schon die ganze Welt über Kalifornien. Und was die Amis sonst noch alles lächerliches machen, ob die in Kalifornien den Arnie einfach wieder abwählen, oder ob er mal Präsident wird, das erfahrt ihr ein anderes Mal.

Der Irak und die Menschenrechte Bearbeiten

18.04.2004

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Das ist der Achmed. Sieht lustig verkleidet aus. Isser aber nicht. Wird gerade gefoltert. In Abu Ghureib. Von den Amis. Versteht ihr nicht? Macht nix, is ganz einfach: Die Amis sind in den Irak, weil dort der böse Saddam weg mußte. Der hat nämlich Massenvernichtungswaffen gehabt, Leute gefoltert, und den Terror unterstüzt. Und natürlich sollten die Iraker Demokratie und Menschenrechte bekommen.

An die Massenvernichtungswaffen glaubt heute nicht mal mehr der Herr Blair, der Terror ist erst mit den Amis gekommen, und das mit der Folter, das machen die Besatzer einfach so weiter, wie's die Leute gewohnt sind. Und damit's nicht so langweilig wird, haben die Amis gleich ein paar neue Folterideen mitgebracht.

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Is ja auch ganz lustig: Die Araber sind nämlich total verklemmt. Deshalb macht man sie nackich Nackte Folter-Opfer, und läßt sie am Schwanz rubbeln, bis der so aussieht wie die Zigarre vom Herr Clinton. Dann kann dann die Gefängniswärterin richtig drüber lachen, weil die Schwänze gerade mal so groß geworden sind wie ihre Zigarette. Noch schnell'n Foto mit der Digicam, damit die anderen Gefangenen auch was zu lachen haben.

Das finden die Wähler vom Herr Bush gar nicht so lustig. Die sind nämlich auch verklemmt, und haben 'was gegen Folter. Der Herr Bush will's dann auch nicht gewesen sein. Und der olle Herr Rumsfeld weiß von gar nix. Is zwar ein Papier aufgetaucht, wo er Folter in Guantanamo Bay anordnet, macht aber nix, hat er ja wieder zurückgenommen. Die Wähler sind trotzdem sauer.

Is aber auch egal, gibt der Herr Bush den Irakern einfach die Souveränität zurück. Versteht ihr nicht? Is ganz einfach: Da nimmt man einen ehemaligen CIA-Agent, der auch zufällig Iraker ist, und ernennt ihn zum Ministerpräsident. Gewählt ist er zwar nicht, ist aber auch egal. Der darf eh nur regieren, solange er das tut, was der Herr Bush will. Ein paar Bomben auf Falludsha werfen lassen oder ein neues Foltergefängnis bauen, weil man Abu Ghureib ja abgerissen hat. Macht aber nix, weil ein wirklich souveräner Herrscher hätte das ja auch nicht anders gemacht.

Ob die Wähler dem Herr Bush nochmal verzeihen, oder ob sie den Herr Kerry wählen, und wann der Irak endgültig im Bürgerkrieg versinkt, das erfahrt ihr ein anderes mal.

Das war der Herr Reagan Bearbeiten

18.07.2004

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Das ist der Herr Reagan. Schaut aus wie ein drittklassiger Westernheld. War er auch, hat dann aber Alzheimer gekriegt und ist Präsident der Vereinigten Staaten geworden. Macht aber nix, hat nämlich erst mal keiner gemerkt. Das mit dem Alzheimer, nicht das mit dem Präsident.

Und weil der Herr Reagan in den Western immer nur der Gute war, hat er auch gemeint, er ist als Präsident der Gute. Und die anderen sind das Reich des Bösen. Die anderen waren damals Russland und die Kommunisten.

Deshalb hat der Herr Reagan auch alles gemacht, um die Bösen zu bekämpfen. Egal mit was für Mitteln. Den normalen Amerikanern hat er das Geld weggenommen, und damit so viele Atombomben gebaut, bis die Russen pleite waren. Die wollten da nämlich unbedingt mitrüsten. Nur den dritten Weltkrieg hat der Herr Reagan nicht angefangen, das war blos eine Mikrofonprobe.

Dem Saddam hat der Herr Reagan Waffen verkauft, damit der gegen den Iran Krieg macht. Dem Iran hat der Herr Reagan dann auch Waffen verkauft, um sich da lieb Kind zu machen. Israel hat ihm dann dabei geholfen. Mit dem Geld hat er den Contras in Nicaragua Waffen gekauft. Die haben nämlich gegen eine demokratisch gewählte Regierung, gegen die Sandinisten, gekämpft. Die waren links, und alles was links ist, ist auch böse. Hat der Herr Reagan gesagt. Weil das Geld nicht gereicht hat, hat der Herr Reagan auch noch mit Drogen gehandelt. Und zwar mit welchem aus Afghanistan, weil damit gerade der Herr Bin Laden seinen Krieg gegen die Russen finanziert hat.

Wo man ihn dann gefragt hat, wieso er solchen Blödsinn gemacht hat, hat er sich an nichts erinnern können, und hat ein paar seiner Jungs den Kopf hinhalten lassen. Is ja auch klar: Alzheimer.

Und deshalb ist Amerika heute keine strahlende Stadt auf dem Hügel, wie es der Herr Reagan wollte, sondern hat dreckige Slums voller Drogensüchtiger, und die Mittelklasse hat bei zwei Dollar die Gallone Probleme, den dicken Pickup vollzutanken. Macht aber nix, weil der Herr Reagan jetzt tot ist, und alle nur noch Gutes von ihm reden. Is ja auch klar, weil nur ein toter Held ein richtiger Held ist. Wie im Western.

Ob noch mal ein Präsident mit dem ganzen Dreck aufräumt, den der Herr Reagan da hinterlassen hat, und wieso die in Amerika auf so doofe Präsidenten abfahren, das erfahrt ihr ein anderes Mal.

Der Herr Kerry und der Wahlkampf Bearbeiten

25.10.2004

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Das ist der Herr Kerry. Sieht ziemlich langweilig und nachdenklich aus. Wie jemand, der ganz lange Schachtelsätze macht. Muss er auch, ist nämlich ein langweiliger Ostküsten-Intellektueller, der in Yale studiert hat. Sagen dem Herr Bush seine Schmierenjournalisten. Obwohl der Herr Bush auch von der Ostküste ist, und auch in Yale studiert hat. Macht aber nix, der Herr Bush war kein langweiliger Intellektueller, da fehlt ihm schon der Verstand dafür. Der war lieber auf Sauftour statt im Hörsaal. Das gefällt den Wählern.

Der Herr Kerry will nämlich Präsident werden, für die Demokraten. Warum haben die diesen alten, langweiligen Sack genommen, fragt ihr euch? Erklär ich euch, ist ganz einfach. In Amerika wird nämlich so ein Präsidentschaftskandidat nicht am Küchentisch ausgeküngelt, wie bei uns, sondern in Vorwahlen gewählt. Klingt demokratisch, isses aber nicht. Versteht ihr nicht? Macht nix, erklär ich euch.

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Das ist der Herr Dean. Sieht ganz fetzig aus. Isser auch, hat auch ganz fetzige Argumente. Den Irak-Krieg findet er total Scheiße, und den Herr Bush auch. Das gefällt den jungen Wählern, und die spenden dem Herr Dean dann etwas Geld für seinen Vorwahlkampf. Über's Internet. So'n Vorwahlkampf ist nämlich ganz schön teuer. Am besten hat man da Milliardäre in der Verwandschaft, wie der Herr Bush mit seinem Papa, und der Herr Kerry mit seiner Frau. Kennt ihr ja, haut ihr euch immer auf die Pommes: Die verkauft Ketschup.

Der Herr Dean hat aber keine Milliarden. Und seine Wähler auch nicht. Und die, die genügend Geld haben, gehen nicht in's Internet. Deshalb hat der Herr Bush den Herr Dean ganz leicht fertig machen können: Hat einfach behauptet, der Herr Dean sei ein Choleriker. Dabei läuft jedem vernünftigen Menschen die Galle über, wenn er sieht, was der Herr Bush macht. Und weil die Demokraten den Müll vom Herr Bush seinen Schmierenjournalisten geglaubt haben, haben sie einfach den Langweiler Kerry auf's Podest gehoben. Dem kann man fast gar nichts vorwerfen.

Der Herr Kerry hat nämlich sich nicht wie der Herr Bush und der Herr Dean vom Vietnamkrieg gedrückt, und hat auch erst hinterher gemerkt, dass der Vietnamkrieg voll daneben war. Beim Irak-Krieg hat er's auch erst hinterher gemerkt, nämlich wo der Herr Dean es ihm gesagt hat. Da war er dann kurz auch mal dagegen, bis der Herr Dean aus dem Rennen war. Jetzt muss er wieder dafür sein, weil er sonst Stimmen von der Armee verliert. Dabei hätten die am meisten davon, wenn der Herr Kerry sie heim holen würde.

Is aber auch egal, weil jetzt im Wahlkampf sowieso kein Politiker sagt, was er wirklich tun will. Der Herr Bush will seinen Milliardären noch mehr Geld in den Arsch stecken, und weiter gegen das Böse Krieg führen. Und was der Herr Kerry machen will, weiß niemand. Wahrscheinlich nicht mal der Herr Kerry selber.

Deshalb wissen die Amerikaner auch nicht, wen sie wählen sollen. Is aber auch egal, weil die Wahl sowieso wieder in Florida entschieden wird. Und da hat dem Herr Bush sein Bruder schon neue Wahlmaschinen aufgestellt. Mit Computer innendrin. Da kann man dann gar nicht mehr nachzählen. Macht aber nix, weil die Stimmen sowieso egal sind, haben der Herr Bush und der Herr Kerry schon gleich ein ganzes Rudel Rechtsanwälte angeheuert. Die werden die Wahl dann schon entscheiden. Vor dem obersten Gericht. Kennt ihr ja, da hat der Herr Bush seine Leute drin.

Ob der Herr Bush wiedergewählt wird, oder doch nur vor Gericht gewinnt, und ob diese Seite dann weitergeht, oder ob's eine Kerry-Seite gibt, das erfahrt ihr demnächst, wenn wieder Wahl in Amerika ist. Zweite Amtszeit

Bis dem Herr Bush einfällt, was er in der zweiten Amtszeit alles anstellen will, amüsieren wir uns erst mal mit unseren eigenen Politikern.

Noch vier Jahre mehr Bearbeiten

20.11.2004

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Das ist der Herr Bush. Grinst wie ein Honigkuchenpferd. Muss er auch, hat nämlich die Wiederwahl gewonnen. Wie er das gemacht hat, weiß man noch nicht, weil der Herr Kerry gleich aufgegeben hat. Der Herr Kerry ist nämlich ein Feigling, und hat gar nicht gemerkt, dass ihm der Herr Bush die Wahl geklaut hat. Dabei hat die Wählerbefragung eigentlich einen Sieg für ihn ergeben.

Versteht ihr nicht? Macht nichts, erklär' ich euch: So 'ne Wahl ist ja ganz spannend, und weil's bis zum offiziellen Ergebnis Stunden dauert, befragt man einfach die Leute, die aus dem Wahllokal kommen. Die sagen dann, was sie gewählt haben wollen. Egal, ob da jetzt ein Loch in der Karte nicht ganz 'rausgedrückt worden ist, oder sie versehentlich den falsche Knopf gedrückt haben. Oder wenn die eigentlichen Auszählung weggeworfen wurde, wie in Volusia, Florida, und neue Zahlen mit mehr Bush und weniger Kerry offiziell registriert worden sind. Bei so einer Befragung weiß man dann gleich, was die Wähler wirklich wollten, und wenn das offizielle Ergebnis anders ist, dann ist die Wahl wohl gefälscht.

Macht aber nix, weil sowas kommt ja nur in einer Bananenrepublik wie der Ukraine vor. Da sind der Herr Bush und seine Leute dann auch für eine ordentliche Auszählung oder eine Wahlwiederholung, obwohl der Herr Janukowitsch dort blos dieselben Tricks benutzt hat. Muss auch so sein, weil der Herr Juschtschenko dem Herr Bush besser gefällt. Außerdem stehen in der Ukraine ganz viele Demonstranten in den Straßen, während die Amis daheim vor'm Fernseher hocken. Kennt ihr ja: Fernsehen macht doof.

Is aber alles nicht so wichtig, weil der Herr Bush daheim jetzt erst mal sein Kabinett umbildet. Da wirft er dann einfach Leute wie den Herr Powell 'raus, weil der den Herr Rumsfeld nicht mag. Stattdessen wird die Condi Außenministerin. Kennt ihr nicht? Macht nix, erklär' ich euch.

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Das ist die Condi. Sieht eigentlich ziemlich brav aus. Isse auch, is nämlich das Kindermädchen vom Herr Bush. Die erzählt ihm morgens immer eine Schauergeschichte, damit er besser aufwachen kann. Am liebsten mag der Herr Bush tausendundeine Nacht. Von Ali bin Laden und seinen vierzig Terroristen, die in einer Höhle wohnen, wo man blos 'reinkommt, wenn man das Passwort kennt, und von Saddam al Rashid, dem bösen Kalif von Bagdad. Und auch sonst macht die Condi alles, was der Herr Bush will. Sie wohnt sogar in einer Hütte auf seiner Ranch. Kennt ihr ja, ist wie beim Onkel Tom.

Ob der Wahlbetrug vom Herr Bush noch auffliegt, bevor wieder Terroristen Türme umwerfen, was für Schauergeschichten die Condi dem Herr Bush demnächst erzählt, und wer in der Ukraine wirklich gewonnen hat, das erfahrt ihr ein anders Mal.

Der Herr Eichel, die Haushaltslöcher und die Globalisierung Bearbeiten

27.02.2005

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Das ist der Herr Eichel. Sieht ziemlich blank aus. Isser auch. Is aber trotzdem nicht der blanke Hans, das ist nämlich die Nordsee. Der Herr Eichel ist so blank, weil keiner mehr Steuern zahlen will. Die fünf Millionen Arbeitslosen nicht, weil die ham ja nicht mal Arbeit. Und die anderen, die Arbeit haben auch nicht, weil die kriegen auch immer weniger Geld. Nur die Unternehmen, die machen immer mehr Reibach, zahlen aber trotzdem nichts.

Versteht ihr nicht? Macht nichts, erklär' ich euch.

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Das ist der Herr Ackermann. Hat gut lachen, hat nämlich gerade mal wieder alle verarscht. Der Herr Ackermann ist Chef von der größten Bank in Deutschland und macht irre viel Kohle. Nicht nur er selber, sondern auch seine Bank. Zahlt aber trotzdem keine Steuer. Versteht ihr nicht? Ist ganz einfach: Die Bank vom Herr Ackermann heißt zwar "Deutsche Bank", ist aber überall auf der Welt tätig. Und weil's da überall andere Steuergesetze gibt, sagt der Herr Ackermann einfach, er hat seinen Gewinn dort gemacht, wo's gerade die niedrigsten Steuern gibt. Machen alle Firmen so, jammern aber ganz laut über die hohen Steuern hier. Dabei hat der Herr Eichel die Steuern schon ganz doll gesenkt.

Und damit's nächstes Jahr noch fettere Kohle gibt, wirft der Herr Ackermann einfach noch ein paartausend Leute aus seiner Bank 'raus. Dann kann er auch noch fetter grinsen. Und weil der Herr Ackermann nicht mehr hin weiß mit dem vielen Geld, kauft seine Bank auch noch eigene Aktien. Hauptsache, der Herr Eichel kriegt nix.

Der Herr Ackermann und seine Kollegen wollen nämlich einfach nur nicht teilen, sondern alles für sich behalten. Kennt ihr ja, ist wie mit dem Ken im Sandkasten, der will auch immer alle Förmchen für sich. Der wird bestimmt später mal Manager.

Wenn's so einem Manager hier nicht passt, kauft er sich einen Politiker oder zwei. Oder er macht's wie der Herr Hartz von VW, und macht die Gesetze gleich selber. Oder einer von ihnen wird Boss im Staat, wie der Herr Bush in Amerika oder der Herr Berlusconi in Italien. Wenn das nicht reicht, drohen die Manager damit, das Land zu verlassen. Macht ja nichts, denkt ihr, ein Arschloch weniger schadet nicht. Is aber nicht so, so ein Manager nimmt dann auch noch die Arbeitsplätze mit. Machen sie sowieso, damit wenigstens die Chinesen und die Inder noch Arbeit haben. Die kriegen fast kein Geld und wohnen zu acht in einem Zimmer. Da können die Manager dann noch fetter grinsen.

Und weil den Managern wohl langsam die Chinesen und die Inder ausgehen, wollen sie, dass die Arbeiter hier auch so billig werden wie in China. Das heißt dann "Globalisierung". Da spielen die Manager einfach die Politiker gegeneinander aus.

Wer ihnen den ganzen Krempel abkaufen soll, wenn die Leute alle nur noch so wenig verdienen wie die Chinesen, wissen die Manager selber nicht. Ist aber auch egal, weil dann sind sie ja nicht mehr dran, und ein anderer kann die Suppe auslöffeln.

Ob dem Herr Eichel noch 'was einfällt, den Unternehmen Steuer aus der Tasche zu ziehen, oder ob die den einfach kaufen, und ob euer Pappa auch nächstes Jahr genügend Geld für die Spielsachen und das Handy nach Hause bringt, oder für einen Euro den Gehweg fegen darf, das erfahrt ihr ein anderes Mal.

Wie sichere ich mein Monopol? Bearbeiten

30.03.2005

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Das ist der Bill. Sieht ziemlich doof aus. Isser aber nicht, hat alles mögliche erfunden. Das Internet, den Web-Browser, Windows, MS-DOS, den Virus, und wie man aus Scheiße Geld macht. Sagt er jedenfalls. Stimmt zwar nicht, hat er alles von anderen Leuten geklaut, aber der Bill hat's patentiert.

Geht doch gar nicht, sagt ihr, weil Patente gibt's nur auf Sachen wie Bauklötzchen, nicht auf Ideen im Kopf? Geht doch, sagt der Bill, und kauft sich einfach ein paar Politiker. Die machen dann die Gesetze, damit der Bill aus Scheiße Geld machen kann. Zuerst hat sich der Bill nur das Copyright für Software gekauft. Vorher gab's das nicht, da konnte jeder Software kopieren, wie er wollte. Heute geht das nur noch heimlich auf dem Schulhof. Deshalb hat der Bill auch ein Monopol auf seine Software.

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Richard Stallman Macht aber nix, haben sich ein paar langhaarige Hacker wie der Richard gesagt, und einfach selber Programme gemacht, die sie verschenken. Damit's der Bill nicht klaut, hat der Richard einfach das Copyright genommen, und eine Lizenz gemacht, die sagt "wer das klaut ist doof, und mit dem spielen wir nicht".

Deshalb ist der Bill jetzt sauer, und patentiert seine Ideen. So wie den Fortschrittsbalken und den blauen Bildschirm, wenn die Viren im Windows drin sind. Damit das geht, kauft er sich die Politiker, die ihm dafür Gesetze machen. Erst mal in Amerika, weil das ist billiger - da braucht man blos den Präsidenten kaufen. Und dann auch noch in Europa. Da muss man nur die EU-Kommission und die Minister kaufen. Da hat er zwar ein paar vergessen, wie die Dänen, is aber auch egal, kann man ja nochmal hinfliegen und einfach erpressen.

Jetzt hat der Bill auch in Europa seine Softwarepatente. Wenn das EU-Parlament nicht nein sagt. Is aber auch egal, weil dort ja auch Leute sitzen, die man kaufen kann. Das ist für den Bill allemal billiger, wie die Konkurrenz von den langhaarigen Hackern, die nicht mit ihm spielen wollen.

Was der Bill mit seinen Milliarden sonst noch kaufen kann, was unseren korrupten Politikern als nächstes einfällt, und ob wir deshalb bald 10 Millionen Arbeitslose haben, das erfahrt ihr ein anderes Mal.

Der Herr Schröder und die Neuwahlen Bearbeiten

28.08.2005

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Das ist der Brocken. Ist ein Berg im Harz. Und das ist der Herr Schröder. Schröder kündigt Neuwahlen an Schmeißt die Brocken hin wegen Hartz IV. Kennt ihr ja. Weil die Wähler ihn nicht mehr mögen, droht er einfach mit Rücktritt. Hat ja bei seiner rot-grünen Koalition auch immer geklappt.

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Geht zwar nicht so einfach, ist dem Herr Schröder aber egal. Macht er einfach wie der Onkel Kohl, stellt eine falsche Vertrauensfrage. Kennt ihr nicht? Macht nichts, ist ganz einfach: Der Kanzler fragt die Leute im Parlament "Habt ihr mich noch alle lieb", und alle sagen "Nein"! Obwohl das gar nicht stimmt. Dann darf der Bundespräsident das Parlament auflösen. Macht er auch ganz gern. Und das Verfassungsgericht hat auch nichts dagegen.

Die Frau Merkel freut sich schon unheimlich. Die glaubt nämlich, dass sie dann Kanzlerin wird. Deshalb macht sie auch gleich nur noch ganz ehrlichen Wahlkampf. Kennt ihr nicht? Macht nichts, erklär' ich euch: Verspricht man den Wählern Steuererhöhungen und Sozialabbau. Ist aber auch egal, machen die Parteien hinterher ja sowieso.

Der Herr Stoiber macht auch ehrlichen Wahlkampf. Das geht noch einfacher. Der ist nämlich sauer, weil die Ossi-Tussi Merkel Kanzlerin wird, und weil ihn die Ossis vor drei Jahren nicht gewählt haben. Deshalb findet er alle Ossis doof, und sagt das dann auch. Eigentlich will der Herr Stoiber ja sogar die Mauer wieder aufbauen. Geht aber nicht, weil das schon die Partei von der Titanic machen will.

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Ist aber auch egal. Der Herr Schröder lässt erst mal Bayern absaufen. Eschenlohe Kennt ihr ja, sowas macht der Herr Schröder vor Wahlen gern. Da kann er dann den dummen Bayern, die mitten im Überschwemmungsgebiet gebaut haben, Hilfe versprechen. Und weil die Frau Merkel den Wählern so viel böses androht, macht der Herr Schröder auch ein paar nette Wahlversprechen, wie Erziehungsgeld und eine Reichensteuer.

Macht aber nix, weil der Kanzler sowieso nur das machen kann, was die Bosse wollen. So wie der Herr Schröder das die letzten sieben Jahre gemacht hat. Die Bosse wollen nämlich Steuerkürzungen für die Reichen, und Leistungskürzungen für die Armen. Das, sagen sie, bringt dann den Aufschwung. Stimmt aber nicht, das bringt blos größere Villen.

So wie die vom Herr Lafontaine. Der ist zwar links, hat aber auch eine Villa. Macht aber nix, sagt er, man muss ja als Linker nicht arm sein, sondern nur etwas gegen die Armut tun. Hat er auch, nämlich erst mal gegen seine eigene. Und weil das in der SPD jetzt nicht mehr geht, geht der Herr Lafontaine einfach zu der PDS, die wo früher Kommunisten waren in der DDR. Da kann er den Wählern noch schöne Sachen versprechen, denn die muss er hinterher ja nicht einlösen. Is aber auch egal, weil die Frau Merkel ja auch früher Kommunist war in der DDR.

Ob das Merkel Kanzler wird, oder der Herr Schröder doch wieder weitermachen kann, und ob der dann mit dem Herr Lafontaine die Mauer wieder aufbaut, das erfahrt ihr demnächst, wenn wieder Wahl ist.

New Orleans geht unter Bearbeiten

11.09.2005

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Das ist New Orleans. Sieht ziemlich nass aus. Muss es auch, ist nämlich untergegangen. Wie die Titanic. Kennt ihr ja - alle haben nasse Füße, aber die Musik spielt noch. Macht aber nix, sagt der Herr Bush, sind ja eh blos Neger. Und die Musik hat ihm auch nicht gefallen.

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Versteht ihr nicht, warum so eine ganze Stadt absaufen kann? Macht nichts, erklär' ich euch. Das ist Katrina. Katrina Sieht ziemlich groß aus. Isse auch, ist ein Hurrican. Davon gibt's immer mehr und immer größere. Liegt an der globalen Erwärmung. Glaubt der Herr Bush zwar nicht, is aber so. Der Herr Bush glaubt, dass die Fluten alle vom Herr Schröder kommen, weil der seine Wahlen gewinnen will. Und vom doofen Herr Tritin, der die Spritsteuer erhöhen will. Wo doch der Sprit eh schon so teuer ist, und man mit seinem Pickup nicht mehr bis zur nächsten offenen Tankstelle kommt.

Finden dem Herr Bush seine Wähler gar nicht witzig. Deshalb muss der Herr Bush jetzt auch 'was erklären. Warum der Katastrophenschutz nur noch 'was gegen Terror tut. Warum die Südstaaten jetzt aussehen wie ein Dritte-Welt-Land. Warum dem Herr Bush seine Umweltpolitik von den Kumpels aus der Ölindustrie gemacht wird. Und warum es so lange dauert, bis Hilfe kommt.

Macht nix, sagt der Herr Bush, machen wir halt eine Kommission, die findet das 'raus. Kennt ihr ja, wie die Kommissionen vom Herr Schröder, wo dem seine Kumpels drin sitzen, und am Schluß nichts 'rauskommt. Setzt der Herr Bush aber noch eins drauf, und wird selbst Vorsitzender von der Kommission. Da kann der Herr Bush dann den Wählern erklären, was "weniger Staat" heißt: Dass man zwar teure Kriege im Irak machen kann, und eine neue Spitzelbehörde aufbaut, aber kein Geld für Deiche, Busse und Katastrophenschutz hat. Und dass die Südstaaten immer wie ein Dritte-Welt-Land aussehen, wenn die reichen Weißen in ihren dicken Pickups weggefahren sind, und nur noch die da sind, die sich kein Auto leisten können.

Ob die Amis demnächst einen Krieg gegen die Klimakatastrophe anfangen, und alle nur noch Kleinwagen mit Rapsöl fahren und feste Häuser bauen, oder ob alles so weiter geht wie immer, das erfahrt ihr beim nächsten Super-Hurrican.

Der Herr Ahmadinedschad und die Atombomben Bearbeiten

12.02.2006

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Mahmud Ahmadinedschad Das ist der Herr Ahmadinedschad. Schaut ziemlich teuflisch aus. Isser aber nicht, ist der Präsident vom Gottesstaat Iran. Kennt ihr ja, die mit den Mullahs und den Frauen unter den Tischdecken. Ist im Iran ganz demokratisch gewählt worden. Versteht ihr nicht? Macht nix, ist ganz einfach: Da haben die Mullahs im Wächterrat einfach alle Kandidaten, die für drei Cent Hirn im Kopf hatten, von der Liste gestrichen. Kennt ihr ja, is wie Hamas oder Fatah, wie Pest oder Cholera.

Deshalb ist der Herr Ahmadinedschad jetzt Präsident im Iran. Damit das alle auch mitkriegen, zieht er erst mal vor den Amis blank. Sagt, dass der Holocaust nicht stattgefunden hat, dass die Juden ins Meer geworfen werden sollen, oder wenigstens nach Mecklenburg-Vorpommern, und dass er sich eine Atombombe bauen will. Is wie "alle Bomben zu mir!" Dabei ist der Iran beim Herr Bush sowieso schon auf der Achse des Bösen.

Der Herr Ahmadinedschad ist aber kein Selbstmörder, sondern einfach bloß ein Putschist. Deshalb braucht er erst mal einen kleinen Krieg. Dann kann er aus dem durchgeknallten Mullahstaat eine durchgeknallte Militärdiktatur machen. Geht aber nicht so einfach, weil dem Herr Bush das Kriegspielen inzwischen langweilig geworden ist.

Ob dem Herr Ahmadinedschad sein Krieg der Kulturen stattfindet, und was ihm sonst noch an Zündstoff in die Hände fällt, das erfahrt ihr ein anderes Mal.

Die Mohammed-Karikaturen Bearbeiten

12.02.2006

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Das sind die Mohammed-Karikaturen aus Dänemark. Schaun eigentlich ganz lustig aus. Sind sie aber nicht, sind total beleidigend. Finden jedenfalls die Moslem-Fanatiker. Kennt ihr ja, ist wie mit den Griechen und dem Herr Haderer seinen Jesus-Bildchen. Deshalb kaufen sie jetzt kein Lego mehr, und zünden dänische Botschaften an, damit jeder merkt, dass der Islam ganz friedlich ist, und sie keine durchgeknallte Terroristen sind.

Versteht ihr nicht? Macht nichts, erklär ich euch. Ist ganz einfach. Das ist der Jyllands-Posten. Ist ein ganz normales reaktionäres Käsblatt. Macht aber nix, gibt's ja überall. Hat auch ganz harmlos angefangen. Da hat der Kinderbuchschreiber Kåre Bluitgen keinen Zeichner für sein Mohammed-Buch gefunden, weil sich alle vor den durchgeknallten Moslem-Fanatikern fürchten. Macht nix, hat der Chefredakteur vom Jyllands-Posten gesagt, mach' ma einfach einen Karikatur-Wettbewerb. So als Mutprobe. Kennt ihr ja, tut man sich erst weh dabei, und kriegt dann hinterher noch von Mamma geschimpft.

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Is aber auch egal, hat nämlich in Dänemark erst mal keinen gejuckt. Bis auf den Herr Akkari. Ahmed Akkari Sieht eigentlich ganz harmlos aus. Isser aber nicht, tut nur so. Der ist mit seinen Kumpels durch Arabien gepilgert, und hat denen dort die Karikaturen gezeigt. Hat aber niemand groß aufgeregt. Macht nix, hat der Herr Akkari einfach noch ein paar Karikaturen von der Klowand seiner Moschee abgepaust. Mohammed als Schwein, Kinderficker und vom Hund gefickt.

Hat aber dann trotzdem noch ein paar Monate gedauert, bis die Moslems das in den falschen Hals bekommen haben. Muss auch so sein, weil die Moslems daheim ja keine Pressefreiheit kennen. Dort macht die Regierung die Zeitung, und was da als Hetze drin steht, ist von oben abgesegnet. Macht aber nix, erklärt uns der Herr Ahmadinedschad trotzdem, was Meinungsfreiheit ist. Is ganz einfach: Wenn der Jyllands-Posten Mohammed zeichnet, is falsch, wenn der Herr Ahmadinedschad den Holocaust leugnet und zum Massenmord aufruft, is richtig.

Und wie das mit den Karikaturen, dem Herr Ahmadinedschad und den Dänen weitergeht, und ob da jetzt der dritte Weltkrieg ausbricht, erfahrt ihr ein anderes Mal.


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